TCS Helfergeschichten

Helfen ist unsere Mission.

Jedes Jahr bekommt der TCS 560’000 Anrufe von Mitgliedern in Not. Das sind 560’000 Geschichten, in denen der TCS zur Hilfe kam – egal, ob bei einfachen Pannen in der Schweiz oder bei komplizierten Sachverhalten im Ausland. Denn mit all seinen Angeboten ist der TCS weit mehr als nur ein Pannendienst oder eine Versicherung.

Dass wir unseren Mitgliedern vor Ort oder per Telefon, mit TCS-Patrouilleuren, Dolmetschern oder einfach beruhigenden Worten helfen können, macht uns unglaublich stolz. Denn Helfen ist unsere Mission.

Ihre Geschichte ist unser Antrieb.

Darum möchten wir Ihre Geschichte hören: Haben Sie eine bleibende Erinnerung an ein Erlebnis mit dem TCS?

Egal, ob beeindruckend oder einfach nett, ob fröhlich oder melancholisch – erzählen Sie uns Ihre Geschichte und werden Sie Teil unserer nächsten Kampagne für mehr gegenseitige Hilfe und mehr Sicherheit unterwegs. Unter allen Personen, die bis zum 31. Dezember 2017 eine Geschichte einsenden, verlosen wir ein actiongeladenes TCS-Fahrsicherheitstraining, in dem Sie lernen, Ihr Fahrzeug unter Extrembedingungen zu beherrschen.

Erzählen Sie uns Ihre TCS-Helfergeschichte!

Helfergeschichten, die inspirieren.

  • Sie ist schon viel zu spät dran fürs wichtige Meeting. Als sie aber das Auto zuhause starten will, gibt es keinen Ton von sich.

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    «Defekte Batterie»

    Carolin J.*, TCS-Mitglied

    Als ich mich unter Zeitdruck auf den Weg zur Arbeit machen wollte, sprang mein Auto nicht an. Doppelter Stress: Denn erstens, musste ich zur Arbeit und zweitens, wollten wir mit dem Auto am Samstag nach Italien in die Ferien.

    Ich nutzte zum ersten Mal die TCS App und fand sogleich die Pannendienst-Nummer. Nach 20 Minuten war der Patrouilleur bei mir. Nach 25 Minuten hatte er bereits den Fehler gefunden: defekte Batterie.

    Logischerweise hatte er nicht gleich eine neue Ersatzbatterie bei sich. Er schloss jedoch eine gebrauchte Batterie übergangsmässig an und so fuhr ich mit meinem Auto zur Arbeit – der Patrouillieur in seinem Auto brav auf meinen Fersen. Beim Büro angekommen, vertraute ich ihm meinen Autoschlüssel an. Während ich es sogar pünktlich in mein Meeting schaffte, besorgte mein Patrouilleur eine neue Batterie und baute diese direkt vor dem Bürogebäude ein.

    Am Mittag konnte ich meinen Schlüssel und das wieder voll funktionstüchtige Auto in Empfang nehmen. Mein Doppelstress hatte sich innerhalb eines Vormittags behoben und ich musste quasi nichts dafür tun, ausser eine Nummer zu wählen. Meinem Patrouilleur, Martin, möchte ich dafür herzlich danken.


    * Name von der Redaktion geändert. Diese Geschichte ist inspiriert von einem echten TCS-Fall. Zum Schutz der Privatsphäre wurden jedoch Namen, Orte sowie Details der Geschichte abgeändert.

  • Mitten auf der Autobahn geht die Benzinanzeige auf einmal auf 0.

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    «Autobahn»

    Simon S.*, TCS-Mitglied

    Ich war auf dem Weg zu einem Workshop in Yverdon, als es geschah. Mitten auf der Überholspur der A1, neben zwei grossen Lastwagen, begann der Motor zu stottern und zu verlangsamen. Ich war verwirrt: die Tankanzeige zeigte noch Diesel für 36 km an. Sofort schaltete ich die Pannenlichter ein und ging auf die Kupplung, damit das Auto auf der Autobahn nicht noch langsamer fuhr. Ich versuchte den Motor wieder zu zünden – ohne Erfolg. Verzweifelt schaute ich nach einer Lücke zwischen den zwei 12-Tönnern, um auf den Pannenstreifen zu rollen und begann, zu hupen. Zum Glück hatte der Lastwagenfahrer die Situation richtig erkannt und verlangsamt. So konnte ich nach rechts durchziehen und landete nach bangen Momenten auf dem Pannenstreifen.

    Nach tiefem Durchatmen rief ich den TCS an, der sagte: Pannendreieck aufstellen, Weste anziehen und mittels Google Maps Position durchgeben. 45 Minuten später war der Patrouilleur da. Er klärt mich auf, dass die Anzeige, den Dieselstand manchmal falsch messen kann.

    Er lobte mein Verhalten und füllte genug Diesel nach, um zur nächsten Raststätte zu gelangen: Die «Rose de la Broye« – eine der grössten Raststätten der Schweiz. So habe das Abenteuer sogar noch eine bereichernde Erfahrung inklusive, scherzte er. Ich dankte ihm sehr.


    * Name von der Redaktion geändert. Diese Geschichte ist inspiriert von einem echten TCS-Fall. Zum Schutz der Privatsphäre wurden jedoch Namen, Orte sowie Details der Geschichte abgeändert.

  • Das erste Mal Ferien ohne seine Eltern in Miami hatte er sich auch anders vorgestellt.

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    «Blinddarm»

    Romain F.*, TCS-Mitglied

    Während den Sommerferien liess ich meinen Sohn Urlaub bei Verwandten in Miami machen. Natürlich war ich etwas nervös. Und prompt, drei Tage nach heiler Ankunft ruft meine Schwägerin aus Miami an: Romain sei in der Notfall-Aufnahme. Mir rutschte das Herz in die Hose.

    Keine Sorge, es sei ein entzündeter Blinddarm – im frühen Stadium. Jedoch brauche das Spital in Miami die finanzielle Zusicherung für den Eingriff. Ich rief umgehend den TCS an, denn extra für solch einen Fall hatte ich den weltweiten ETI-Schutzbrief abgeschlossen. Die Samira nahm sich meiner an und ich erklärte ihr, was geschehen war. Sie wusste sofort Bescheid und erklärte mir, dass der TCS die Kosten decke und sie sich sofort mit dem Spital abspreche. In dieser Zeit solle ich mit meinem Sohn telefonieren. Es werde alles gut.

    Dank Samiras professioneller Hilfe und Ruhe, konnte ich mich meinem Sohn ruhig Mut zusprechen. Die Operation verlief einwandfrei. Für meinen Sohn wurde ein Rückflug organisiert und sogar der Transport vom Flughafen Genf zu uns nach Hause. Während der gesamten Zeit war Samira stets unser Ansprechperson und für uns da. Dass Romain’s Trip trotz Horror-Anfang dennoch gut endete, verdanken wir ihr.


    * Name von der Redaktion geändert. Diese Geschichte ist inspiriert von einem echten TCS-Fall. Zum Schutz der Privatsphäre wurden jedoch Namen, Orte sowie Details der Geschichte abgeändert.

  • Eigentlich wollten sie mit ihren zwei Töchtern nur ruhige Ferien im Camper auf Korsika verbringen...

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    «Beckenbruch in Korsika»

    Jean S.*, TCS-Mitglied

    Mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern fuhren wir mit dem Camper nach Korsika. Die Anreise und auch die ersten Urlaubstage waren wunderbar – bis ich auf einer Velotour stürzte. Mein Becken tat so weh, ich konnte nicht mal mehr aufstehen.

    Meine Frau rief die Ambulanz, welche uns ins Spital in Bastia brachte. Diagnose: Beckenbruch. Zugegeben, wir waren etwas überfordert: Nur ich durfte den Camper fahren und wir hatten keine Ahnung, was wir tun sollten.

    Meine Frau rief den TCS an und fragte bei der ETI-Zentrale um Rat. Der Case Manager Thomas nahm die Sachen in die Hand: Er liess den zuständigen ETI-Arzt die Röntgenaufnahmen vom Spital anfordern. Dieser entschied, dass ich mit dem TCS Ambulanz-Jet abgeholt werden soll.

    Mit dem TCS Jet kam auch gleich der TCS-Chauffeur Bruno mit. Dieser holte meine Familie in Bastia ab und fuhr mit Sack und Pack im Camper zurück in die Schweiz während ich mit dem Jet repatriiert wurde. Einen Tag nach mir waren sie bei mir im Spital. Nie hätte ich gedacht, dass man im Ausland so speditive Hilfe erhält. Für die Sorge um mich und meine Familie, danken wir dem TCS sehr.


    * Name von der Redaktion geändert. Diese Geschichte ist inspiriert von einem echten TCS-Fall. Zum Schutz der Privatsphäre wurden jedoch Namen, Orte sowie Details der Geschichte abgeändert.

  • Ein Abenteurer findet sich in einem indonesischen Spital wieder und versteht kein Wort.

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    «Notfall im Dschungel»

    Von Jêrome S.*, TCS-Mitglied

    Meine Frau und ich reisen für unser Leben gerne. Jedes Jahr unternehmen wir eine Reise in ein anderes Land. In jenem Jahr ging es nach Indonesien.

    Wir hatten bestes Wetter, und überhaupt lief alles gut – bis zu unserer Dschungelexpedition. Mitten im Urwald wurde mir plötzlich schwarz vor Augen. Als ich wieder zu mir kam, lag ich auf der Rückbank eines Taxis und war auf dem Weg ins nächste Krankenhaus. Ich bekam richtig Angst: Die Symptome verhiessen nichts Gutes, und jetzt dachte ich an all die Horrorgeschichten über Spitäler im Ausland. Zum Glück half uns der Taxifahrer, der etwas Englisch sprach, bei der Aufnahme. Anschliessend versuchten meine Frau und ich mit Händen und Füssen sowie ein paar Brocken Englisch, dem Arzt meine Symptome zu erklären. Ob er uns verstanden hat, weiss ich nicht. Er sagte wenig, und was er sagte, verstanden wir nicht.

    Meine Frau rief deshalb den TCS an. Die Dame am Telefon hörte uns zu und organisierte als Erstes einen Dolmetscher. Von da an ging es aufwärts: Dank der Übersetzung per Telefon wussten wir von der Diagnose bis hin zur Behandlung immer genau, was vor sich ging, und während meines restlichen Spitalaufenthalts fühlten wir uns nie alleingelassen.

    Und nicht nur das: Der TCS kümmerte sich auch um unsere Rückführung in die Schweiz für die weitere Behandlung. Für all die Hilfe, die ich in der Not bekommen habe, möchte ich mich bedanken – nicht nur beim TCS, sondern auch bei dem netten Taxifahrer, dem Doktor und vor allem bei meiner Frau. Wer weiss, ob ich ohne euch noch hier wäre. Merci!


    * Name von der Redaktion geändert. Diese Geschichte ist inspiriert von einem echten TCS-Fall. Zum Schutz der Privatsphäre wurden jedoch Namen, Orte sowie Details der Geschichte abgeändert.

  • Am Abgabetag ihrer Diplomarbeit kommt einer Studentin ein besonderes Naturphänomen in die Quere.

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    «Bienenschwarm»

    Von Petra S.*, TCS-Mitglied

    Es passierte am Abgabetag meiner Diplomarbeit für die Hochschule. Ich hatte die ganze Nacht über geschrieben und mir am Morgen das Auto meiner Grossmutter ausgeliehen, um die Arbeit zum Drucken und Binden in die Stadt zu fahren.

    Die Abgabedeadline an der Hochschule war 12.00 Uhr. Um 10.00 Uhr war ich schon auf einer Überlandstrasse unterwegs in Richtung Hochschule, mit der sauber gebundenen Arbeit auf dem Beifahrersitz. Da ich etwas Zeit hatte, machte ich bei einem Hof, der frische Schnittblumen verkaufte, halt, um meiner Grossmutter einen Blumenstrauss als Dankeschön zu besorgen. Als ich mit dem Strauss zurückkam, traute ich meinen Augen kaum: Die Windschutzscheibe meines Autos war von einem riesigen Bienenschwarm zugedeckt. Und meine Diplomarbeit lag immer noch im Auto!

    Zuerst überkam mich die totale Verzweiflung, dann rief ich den TCS-Pannendienst an und schilderte dem Telefonisten alles. 30 Minuten später stand schon der TCS-Patrouilleur Herr Schmied vor mir. Ein Imker sei bereits unterwegs, sagte er. Der brauche aber noch eine halbe Stunde. Ich brach in Tränen aus und erklärte Herrn Schmied, dass ich bis spätestens 12.00 Uhr meine Diplomarbeit abgeben müsse, ansonsten verpasse ich ein Jahr.

    Herr Schmied studierte den Bienenschwarm und schritt langsam ums Auto. Schliesslich öffnete er behutsam den Kofferraum, kroch auf diesem Weg vorsichtig ins Auto und rettete meine Diplomarbeit. Danach stiegen wir in sein Patrouillenfahrzeug, und Herr Schmied fuhr mich persönlich direkt zur Hochschule. Um 11.45 Uhr gab ich zusammen mit Herrn Schmied meine Diplomarbeit an der Hochschulrezeption ab. Und um 15.00 Uhr war ich mit meinem Auto und ohne Bienen wieder zu Hause. Leider hatte ich keine Blumen mehr für meine Grossmutter. Die habe ich nämlich dem Herrn Schmied für seine mutige Hilfe geschenkt.


    * Name von der Redaktion geändert. Diese Geschichte ist inspiriert von einem echten TCS-Fall. Zum Schutz der Privatsphäre wurden jedoch Namen, Orte sowie Details der Geschichte abgeändert.

  • Eine verunglückte Radrennfahrerin steckt mit kaputtem Velo und kaputten Knien auf dem San-Bernardino-Pass fest.

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    «Passabfahrt»

    Von Isabelle K.*, TCS-Mitglied

    Ich bin seit Langem begeisterte Radrennfahrerin und habe deshalb vor zwei Jahren die TCS Bike Assistance abgeschlossen. Einfach für den Fall der Fälle – und der trat ein.

    Ich mache gerne Bikewochenenden, an denen ich alleine einen Pass bezwinge. Am besagten Wochenende unternahm ich eine Tour über den San-Bernardino-Pass. Der Aufstieg verlief super. Bei der Abfahrt kam ich in einer Kurve jedoch unerwartet ins Schlingern und stürzte übel.

    Ich brauchte eine Weile, bevor ich aufstehen konnte. Meine Velohosen waren zerrissen, und ich hatte schmerzhafte Schürfwunden an den Beinen und Schultern. Zum Glück war nichts gebrochen – ausser meinem Bike. Dieses hatte ein total verbogenes Vorderrad und eine gerissene Kette.

    Ich setzte mich neben mein kaputtes Bike an den Strassenrand und rief den TCS an. Eine halbe Stunde später fuhr schon ein gelbes Patrouillenfahrzeug heran. Der Patrouilleur Herr Sulzer war derart liebenswürdig, ich war ganz gerührt. Zuerst brachte er mich behutsam zum Auto, gab mir eine Flasche Wasser und nahm sich mit Desinfektionsmittel und Gaze sorgfältig meiner Abschürfungen an. Erst als er sich vergewissert hatte, dass es mir gut ging, kümmerte er sich um mein armes Velo und lud es auf sein Fahrzeug.

    Herr Sulzer fuhr mich zurück ins Hotel, war auf dem ganzen Weg total charmant und lud sogar mein Velo auf mein eigenes Auto um, bevor er sich verabschiedete. Ich möchte dem TCS nochmals herzlich danken, nicht nur, weil er den gesamten Schaden an meinem Velo gedeckt hat, sondern auch dafür, dass er mir Herrn Sulzer geschickt hat, der sich so menschlich um meine Blessuren gekümmert hat.


    * Name von der Redaktion geändert. Diese Geschichte ist inspiriert von einem echten TCS-Fall. Zum Schutz der Privatsphäre wurden jedoch Namen, Orte sowie Details der Geschichte abgeändert.

Erzählen Sie uns Ihre TCS-Helfergeschichte.

Teilen Sie Ihr bleibendes TCS-Erlebnis mit uns. Mit etwas Glück gewinnen Sie ein TCS-Fahrsicherheitstraining und werden Teil unserer nächsten Kampagne. Alle Geschichten werden vertraulich behandelt. Bei Geschichten, die für die Kampagne in Frage kommen, wird nochmals spezifisch Rücksprache genommen. Ihre Geschichte wird nur mit Ihrem Einverständnis veröffentlicht.


Sie können Ihre Geschichte auch wie folgt einreichen:

Postanschrift:

Touring Club Schweiz
Stichwort: «Helfergeschichten»
Bahnhofstrasse 5
3322 Schönbühl

Telefon:

0844 888 111